Ausgeschrieben

geschrieben am Sonntag 7 September 2008

Heute exakt vor einer Woche gaben wir mit der 3. Konservativ-subversiven Aktion den Startschuß in eine für unsere Arbeit wichtige und wegweisende Woche: Aktion, Akademie, Übergabe des IfS.

Mitten in die Sommerakademie platzte dann gestern der Artikel Der kalte Blick von rechts, der in der Süddeutschen Zeitung eine ganze Seite über unseren Anspruch füllt: ein fairer und kluger Artikel zu unserer neuen Strategie der Provokation.

Wie angekündigt, schließe ich mit dem Ende der 9. Sommerakademie dieses Blog. Die Akademie (Thema: Strategie) war ergebnisreich, wir haben alle viel gelernt und wissen nun besser, was in den nächsten Monaten und Jahren zu tun ist.

Für mich war es die letzte Akademie als Geschäftsführer des Instituts: Ich habe gestern die Geschäftsführung übergeben und mich vollständig aus der inhaltlichen und planerischen Arbeit des IfS zurückgezogen. Die Aufbauarbeit ist abgeschlossen, die finanzielle und organisatorische Ausstattung des Instituts ist auf Jahre gesichert, und so wird es Zeit, daß der “Mann fürs Grobe” an eine wissenschaftliche Kraft übergibt, die den Anspruch des Instituts auf ganz andere Weise wird erfüllen können.

Andere Aufgaben warten.

Administrator @ 7:04
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Das Hemd zur Aktion …

geschrieben am Dienstag 2 September 2008

… gibts bei ebay: Grass-T-Shirt, ungetragen, Größe M, gestaltet von rcqt.

Administrator @ 8:49
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Grass-Aktion erfolgreich verlaufen, …

geschrieben am Dienstag 2 September 2008

… vor allem das Medienecho ist prächtig: siehe ungebeten.de.

Administrator @ 2:36
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Die 3. Konservativ-Subversive Aktion …

geschrieben am Mittwoch 27 August 2008

… steht unmittelbar bevor. Warum KSA?

Fünf Gründe:

1. Überzeugend und unbeirrbar durchgeführte Aktionen stören einen Gegner tatsächlich. Sie stören ihn in seiner Sicherheit auf und beunruhigen ihn, weil er nicht weiß, wann er wieder heimgesucht wird.

2. Die konservative, rechte Persönlichkeit, die authentisch und nicht anonym tätig ist und den Mut zu einer Aktion aufbringt, wirbt auf eine durch Publizieren nicht erreichbare Weise für die eigene Sache: Es sind ganz bestimmte Charaktere, die sich durch das öffentliche Stehen für eine Sache, durch Authentizität und die damit verbundene Widerborstigkeit gewinnen lassen: „Unsere Hoffnung ruht in den jungen Leuten, die an Temperaturerhöhung leiden“, sagte Ernst Jünger, und das gilt noch immer.

3. Immer dann, wenn einer entschieden etwas tut, vergewissert er sich seiner selbst und begreift, daß es schon viel ist, eine Spur zu hinterlassen, heißt: das eigene Leben zu führen, heißt: nicht gelebt zu werden. Die politische Kunst, die Provokation läßt den Akteur sein Ich spüren und sorgt für eine Zusammenballung der Kraft. Das ist besonders dann ein berauschender und zugleich heilsamer Zustand, wenn man ansonsten politisch nur reagieren oder resignieren kann.

4. Die jahrelange Verteidigung hat die Neue Rechte mürbe gemacht. Was die Szene braucht, sind Offensivgeist und Unerschütterlichkeit. Beides strahlt man nur aus, wenn man beim Anblick des Gegners einen Schritt nach vorne macht. Angriff heißt Deutungshoheit, wenn auch nur für die Dauer der Aktion. Es ist elektrisierend, als Angehöriger einer an die Wand gequetschten politischen Richtung wenigstens für ein paar Stunden oder für einen ganzen Tag Herr der Lage zu sein. Das verleiht dem politischen Leben einen jähen, einen eruptiven Sinn.

5. Irgendeine der Aktionen der kommenden Monate könnte der bilder- und geschichtenarmen neurechten Szene die immer wieder erzählbare Geschichte und das immer wieder reproduzierbare Bild verschaffen, in dem sich das „Ich“ des Provokateurs zum „Wir“ der Betrachter vervielfältigt.

Aus diesen fünf guten Gründen läßt sich die Aufgabenstellung für die nächste Zeit ableiten: Die Neue Rechte muß konservative, rechte Aktionsformen entwickeln, und das ist nicht einfach, weil es kaum Vorläufer gibt, kaum gelungene Beispiele. Die Ausdrucksstärke und Strahlkraft wird von der Stärke und dem Ausdrucksvermögen der Beteiligten abhängen, von ihrer Authentizität, ihrem Vorbild, ihrer Persönlichkeit.

Administrator @ 3:28
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Planungs- und Grübelphase beendet

geschrieben am Dienstag 26 August 2008

Ein Blog ist kaum ein Blog, wenn man - wie ich - wochenlang nichts schreibt, sondern nachdenkt, plant und grübelt und in diese stillen Prozesse keinen Einblick gewährt. Es wird aber allenthalben zuviel geredet, deshalb bleibe ich bei der guten Tradition, Anmarschwege nicht zu diskutieren, sondern von Ergebnissen zu berichten.

Ergebnis 1: Die Sommerakademie wird zu einem Wendepunkt. Es wird im IfS und in der Sezession personelle und methodische Änderungen geben.

Ergebnis 2: Noch vor der Sommerakademie kommt es zur 3. Konservativ-Subversiven Aktion.

Ergebnis 3: Mit Ablauf der Sommerakademie hat dann auch dieses Blog seinen Zweck erfüllt.

Administrator @ 1:58
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Vergewisserung (III)

geschrieben am Donnerstag 7 August 2008

Es ist ein Feld, in das ein schwarzer Regen fällt.
Es ist ein brauner Baum, der einsam dasteht.
Es ist ein Zischelwind, der die leeren Hütten umstreicht.
Wie traurig dieser Abend!

Administrator @ 8:15
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Vergewisserung (II)

geschrieben am Mittwoch 23 Juli 2008

Geh mit der Nacht, eh der Frühnebel steigt,
nur das Feuer bleibt stumm und das Steinpflaster schweigt.
Laß nichts zurück und vergiß, was Du sahst,
denn die Sonne bringt bald die Gendarmen.

Kubitschek @ 10:42
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Vergewisserung (I)

geschrieben am Dienstag 22 Juli 2008

Ach, diese letzten Tage und Stunden,
Morgen ist unsre Fahrt schon vorbei.
Weit ist die alte Tür aufgesprungen,
Strandhell erschallt der Herbstmöwe Schrei.

Kiefern im Wind, die Klippen sind wach,
Jäh sprüht die See ins Schilfhüttendach,
Asche ist auf die uralten Steine wie weißer Staub geweht.

Kubitschek @ 8:38
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Sommerakademie: Strategie

geschrieben am Donnerstag 17 Juli 2008

Die 9. Sommerakademie unseres Instituts findet vom 4. bis zum 7. September auf dem Rittergut Schnellroda statt. Thema: Strategie.

Referate:
Was ist Strategie?
Wozu politisch handeln?
Die Strategie der Gene
Politische PR
Runde Tische - Netzwerke
Strategien einer neuen konservativen Partei
Strategien der JF
Strategien im vorpolitischen Raum

Einladungen gehen morgen raus, aber ich nehme schon jetzt Anmeldungen entgegen: institut@staatspolitik.de

Die Tagungsgebühr für Schüler und Studenten sowie Dienstpflichtige liegt bei 35 €, wer Geld verdient, bezahlt 100 €.

Bin gespannt, wie schnell die vierzig Teilnehmerplätze vergeben sind.

Kubitschek @ 2:49
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Ist Marie von Mallinckrodt eine Journalistin?

geschrieben am Mittwoch 16 Juli 2008

Marie von Mallinckrodt durfte nicht an unserem Kolleg teilnehmen. Teilnehmen durften angemeldete Interessenten unserer Arbeit sowie Journalisten wie die jungen Herren von der FAZ, vom Tagesspiegel und von der Berliner Zeitung. Marie von Mallinckrodt aber ist keine Journalistin.

Ein Journalist ist laut Pressekodex der Wahrheitsfindung und der Redlichkeit verpflichtet. Wer bewußt verfälscht oder Zusammenhänge und Konnotationen herstellt, wo keine sind, verstößt gegen diesen Kodex (siehe v.a. Ziffer 2 - Sorgfalt).

Mathias Brodkorb (SPD) etwa sagte auf die Frage eines Journalisten, ein Teil dieser Zunft sähe sich als “Akteur eines politischen Feldes”. Im Grunde träten diese Journalisten damit aus dem seriösen Journalismus aus und würden zu politischen Aktivisten, die ihre Gegner mit der Klassifizierung als rechtsextrem “zumindest symbolisch” niederringen könnten.

Marie von Mallinckrodt nun gehört zur Redaktion des perfiden “Netzes gegen Nazis“, in dem neben der Jungen Freiheit natürlich auch unser Institut diffamiert wird. Das “Netz gegen Nazis” ist kein dem journalistischen Ethos verpflichtetes online-Magazin, sondern ein politisches, halbstaatlich finanziertes Projekt (das ZDF, der DFB und der Feuerwehrverband gehören zu den Förderern), das die Unterschiede zwischen Neonazis, Rechtsextremen, Rechten und Konservativen verwischt und zur Kriminalisierung einer politischen Richtung beiträgt. Marie von Mallinckrodt ist deshalb keine Journalistin, sondern eine politische Akteurin, und zwar ganz im Sinne von Ziffer 6 des Pressekodex: “Journalisten und Verleger üben keine Tätigkeit aus, die die Glaubwürdigkeit der Presse in Frage stellen könnten.”

Marie von Mallinckrodt hat zu Recht keinen Zutritt zu unserer Veranstaltung erhalten. Im Gegensatz zu ihr waren die Herren von FAZ, Tagesspiegel und Berliner Zeitung willkommen. Enttäuschend war, daß sich der FAZ-Journalist trotz meiner Erläuterung mit Marie von Mallinckrodt solidarisierte und zur Mittagspause das Kolleg verließ.

(Zuletzt: Wer nun über die Junge Freiheit herfallen möchten, weil dort der Pressekodex auch nicht eingehalten würde, möge bitte für einen Moment innezuhalten und etwas auch nur annähernd mit dem Netz gegen Nazis Vergleichbares präsentieren, das aus dem Hause JF stammt. Ich selbst kann sagen, daß Dieter Stein mehr als empfindlich reagiert, wenn man so etwas wie Hofberichterstattung von ihm und seiner Zeitung erwartet.)

Kubitschek @ 7:26
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